Verbrennst du auch Geld?

Wie, nein, natürlich nicht, wirst du vielleicht sagen, das ist doch verboten! 

Wer würde das schon tun, wo man doch so gern Geld haben möchte.

Und du wirst dich wundern, es passiert häufiger, als du denkst.

Die Tage sprach ich mit Susan (dies ist der Name für meine künftigen Business Queens – sie steht verdichtetet für die Herausforderungen und Erlebnisse realer Kund*innen.) Vielleicht entdeckst du dich ja bei dem ein oder anderen Gedanken wieder.

Susan ist im Moment noch Einzelunternehmerin, aber schon einige Jahre am Markt. Sie hat über die Zeit ein weites Repertoire an Angeboten entwickelt – unterlegt mit vorhergehenden Fortbildungen. Natürlich hat sie schon Kund*innen. Aber irgendwie will es mit dem Geldfluss nicht klappen. Der Umsatz überschreitet die 60.000 Euro schon lange nicht. 

Susan weiß zwar, wer ihr Wunschkunde ist – aber im Grunde ist ihr Angebot, denkt sie, für jeden gut. Männer und Frauen, alle Altersgruppen. Deshalb bietet sie auch viele unterschiedliche Dienstleistungen bei verschiedenen Themen an, um alle zu erreichen.

Und dennoch will der Umsatz nicht besser werden.

Im Grunde ist das ein bißchen so, als hättest sie einen Sack Saatgut und würde dieses über 10 Felder verteilen. So ist es ungleich schwieriger für Susan, ihren Kund*innenstamm aufzubauen, da diese keinen Kontakt miteinander haben. Jede lebt auf ihrem Feld und bleibt mit ihren positiven Erfahrungen mit Susan für sich. Diese Kund*innen können Anderen dann gar nicht von Susan erzählen,  weil ja alle unterschiedliche Probleme und damit unterschiedliche Zugänge zu ihr haben. 

Würde Susan ihr Saatgut nur auf ein Feld werfen – die Chance, das eine gegenseitige Befruchtung ihrer Kund*innen, z.B. durch Empfehlung ihrer Dienstleistung, stattfindet, ist gleich viel größer, weil sie alle dass gleiche Problem teilen, dass sie gelöst haben wollen.

Bei mir ist z.B. das eine Feld das „Money Mindset“ und wie man mehr in die Fülle kommt. Was auch heißt, den Umsatz deutlich zu erhöhen. Selbst wenn meine diversen Fähigkeiten darin zum Einsatz kommen, ist es ein Feld. 

Meine exklusive Mastermindgruppe für wieder 5 Unternehmer*innen und künftige Business Queens ist dann ein anderes Feld – das ich aber erst bestelle, wenn das erste Feld gut am wachsen ist, um in dem Bild zu bleiben. 

Im Moment sind die Tore wieder offen und du kannst dir hier ein Kennenlerngespräch für die Business Queens buchen und dich bewerben:

https://renateschmidt.youcanbook.me

Weiter zu Susan.

„Aber ich kann doch noch so viel mehr!“, sagt Susan. 

Ja, das erlebe ich immer wieder, dass ganz viel Kompetenz und Wissen bei den einzelnen Unternehmerinnen vorhanden ist. Das ist super. Und gleichermaßen macht es keinen Sinn, diese alle in einem Bauchladen auszustellen. 

Weißt du, was häufig der Hintergrund ist, einen „Bauchladen“ an Angeboten herauszugeben? Im Grunde ist es Angst. Angst, nicht genug Kund*innen zu haben. Und damit keinen befriedigenden Umsatz. Und es liegt, psychologisch betrachtet, die Vermeidung der Kränkung darin, dass man nicht mit all seinen Fähigkeiten gefragt sein könnte. 

Susan erschöpft dann ihre Ressourcen, in dem sie Flyer entwickelt, auf Veranstaltungen netzwerkt etc. und hofft, sie treffe schon auf die richtigen Klienten. 

Als ich mich vor über 20 Jahren selbstständig machte, tat ich das übrigens auch 🙂

Heute nenne ich diese Art, Kunden gewinnen zu wollen, Geld verbrennen. 

Zeit ist Geld.

Und von daher ist es wichtig, wofür du als Unternehmer*in deine Zeit einsetzt. Wo du investierst – mit deiner Zeit, mit deiner Kreativität, mit deinem Geld. An den falschen Stellen nach Kund*innen zu suchen und deine Möglichkeiten zu zerstreuen, wie dein Saatgut auf die vielen Felder, ist wie Geld zu verbrennen. 

Susan übrigens will sich jetzt trauen, sich auf eine Zielgruppe festzulegen und ihre Wunschkund*innen klarer zu identifizieren. Sie will sich näher damit beschäftigen, wo die eigentlich herumlaufen und genau dort ihr Angebot platzieren. Sie will sich auf ihre Kernkompetenz konzentrieren, da, wo ihre „zone of genius“ ist, und die nach Außen sichtbar machen. Denn in der eigenen Größe zu sein macht definitiv unterscheidbar von Anderen, die vielleicht ähnliche Angebote haben. 

Damit wird Susan zur Marke – bzw. zur Business Queen.

Und dann verbrennt sie nicht mehr Geld, sondern lädt es ein. Dann wird sie sichtbar für ihre Kund*innen, weil sich herumspricht, dass sei ein ganz spezielles Problem lösen kann. Und dann fängt Weiterempfehlung an. Die Saat geht auf und bringt Früchte. 

Susan hat das Zepter in die Hand genommen und baut nun ihr Königinnenreich erfolgreich aus. 

Was wirst du tun? Wirst du deine Chance nutzen?

Hier noch mal der Link zum Kalender: https://renateschmidt.youcanbook.me

Ich wünsche dir viel Freude und Erfolg in deinem Business.

Deine Renate

Und wenn du zu den Themen Businessausbau, Money Mindset, Spiritualität in der Wirtschaft und Führung mehr wissen willst, höre doch einfach in meinen Podcast „Rich Business Talk“ rein: https://rich-bc.de/podcast/