Servant Leadership

Servant Leadership – die dienende Führungskraft.

Was halten Sie davon?

Robert Greenleaf beschreibt eine Haltung, die eine gute Führungskraft einnehmen sollte. Es sei von Hingabe an den Mitarbeiter und die Arbeit gekennzeichnet. Andere beschreiben, es sei ein Mensch mit sozialer Kompetenz, dem es möglich sei, neben dem operativen Geschäft, ganz im Sinne des „gesund führen“ an dem Wohl seiner Mitarbeitenden interessiert zu sein.

Jetzt höre ich schon im Hintergrund die Ponyhof-Rufe – die Arbeit sei eben hart und kein wünsch-dir-was.

Was wäre denn, wenn ich als Führungskraft auch diesen Blick auf mein Team hätte? Im agilen Kontext wird es aus meiner Sicht daraus hinauslaufen, sozusagen dienend die Mitarbeiter zu befähigen, ihre Aufgaben optimal zu bewältigen. Und ggf. auch Hindernisse aus dem Weg zu räumen.

Das heißt nicht, die Mitarbeitenden sollen in Watte gepackt werden, was einige befürchten. Es heißt, mich als die oder der zu verstehen, die ein Interesse daran hat, die Arbeitsbedingungen so zu beeinflussen, dass das Team sich konzentriert seinen Aufgaben widmen kann. Und damit überhaupt die besten Arbeitsergebnisse möglich werden.

Aus meiner Coachingerfahrung wird eine Führungskraft, die sich spürbar für ihre Mitarbeiter interessiert, als sehr positiv bewertet. Viele erlebend diese Haltung ihrer Chefin oder ihres Chefs als stressmindernd, weil die Arbeit in einem Klima von Wertschätzung stattfindet. Das steigert gleichzeitig die Motivation für die Aufgaben, selbst wenn es mal schwieriger wird.

Servant Leadership – 10 Punkte.