Warum Menschen Veränderung fürchten.

Kulturell gibt es viele Bilder, die Transformationsprozesse beschreiben. Du kannst wie ein Phönix aus der Asche steigen oder dich von der Raupe zum Schmetterling entfalten. Ja selbst Ostern beschreibt eine Krise, aus der etwas Neues entsteht. Und in der schamanischen Tradition gibt es eine sogenannte Zerstückelungsreise, die in den Tod führt, um dann zusammengesetzt mit neuen Kräften ausgestattet in das Leben zurückzukehren.

Etwas muss sterben.

Das können lieb gewordenen Gewohnheiten sein, wie du z.B. deinen Arbeitstag gestaltest. Im kleinen fällt es vielen Menschen, mit denen ich zum Thema Arbeitsorganisation gearbeitet habe, schon schwer, ihre Routine, morgens erst einmal die Mails zu checken, aufzugeben, auch wenn sie damit wertvolle geistig produktive Zeit gewinnen würden. 

Wiederkehrende Abläufe geben Sicherheit – und diese aufzugeben, da muss der Schmerz oder der Wille schon ganz schon groß sein. Letztendlich ist es eine Entscheidung, die getroffen werden muss. Und der Mut, alte Zöpfe abzuschneiden und einen Veränderungsprozess zu durchlaufen. Das kann ich meinen Coachees nicht abnehmen.

Nimmst du Teil am Wandel?

Im Großen sind wir mitten in einer globalen Transformation, die viele Fragen aufwirft.

Welche Werte werden in Zukunft gelten. Was wird neu werden? Was muss dafür aufgegeben werden? Wird mein Lieblingscafé noch da sein?

Die globale Krise wird sicher die Landschaft der Wirtschaft verändern. Zudem stellt sich für viele Selbständige die drängende Frage, deren Arbeit schon vor C. nicht krisenfest war, ob sie diese Zeit überleben. 

Bleib agil

In Krisenzeiten ist es entscheidend, beweglich zu bleiben und sich nicht am alten festzuklammern, auch wenn das eine vermeintliche Sicherheit gibt. Sich in die Bodenlosigkeit hinein zu entspannen fällt oft so schwer, weil Menschen sich in die Ungewissheit der Veränderung nicht hineinbegeben wollen. Sie haben Angst vor der Transformation, weil auch etwas aufgegeben werden muss.

In welcher Phase der Veränderung steckst du?

Ich will es dir hier einfach mal am Beispiel von C. aufzeigen.

Die erste Phase der Transformation ist gekennzeichnet durch eine Zeit der Leugnung. Man denkt, das kann doch nicht wahr sein oder wird schon nicht so schlimm sein. 

Dann kommt als zweites die Angst bis hin zur Panik – was sich z.B. in Hamsterkäufen gezeigt hat. Da war durchgesackt, dass es womöglich einen totalen Lock Down, wie in Italien, auch bei uns geben wird. 

Eine Vorstellung, die mir jedenfalls ziemlich unangenehm war. Mein Grundwert ist Freiheit, und der guckte schon etwas besorgt aus der Wäsche. Dennoch war ich bereit, allein im Sinne der Gemeinschaft.

Die dritte Phase ist die der Niedergeschlagenheit, die auch in Wut und Ärger umschlagen kann. Viele langweilten sich.

Psychologisch gesehen ist Langeweile gut, um der Seele Raum zu geben, sich neu zu sortieren. Andere verfielen in eine Art Rastlosigkeit, in einen Aktionismus, der gleichzeitig eine Angstabwehr ist, weil man der Seele vermittelt: „Ich tu doch was!“.

Die vierte Phase der Transformation ist die der Akzeptanz. Man richtet sich in der Situation ein und findet kreative Wege, damit umzugehen.

Und am Ende dieser Zeit, eigentlich eine 5. Phase, kommt das Neue, von dem wir kollektiv gerade nur ahnen können, in was es für uns bedeutet. Aber das etwas gutes Neues entsteht, da bin ich mir ganz gewiss. 

Bist du sicher?

Jetzt, wo wir schon einige Wochen mit C. leben, können wir z.B. sehen, das Menschen, deren Business beeinträchtigt war, das Geld von der IBB beantragt haben, was in Phase 2 völlig nachvollziehbar ist. Da Sicherheit ein Grundwert von Menschen ist, hofften viele Selbständige und Unternehmer, die Finanzspritze des Staates sichert ihren Weiterbestand.

Was ich sonst dazu denke, kannst du hier lesen.

Liebst du die Retromanie?

Aber wie geht es weiter? Ich bin mir nicht sicher, ob die selben Menschen, die das Geld für sich beansprucht haben, in der Transformation weitergegangen sind, oder ob sie noch in Phase 2, oder 3 steckengeblieben sind. Psychologisch betrachtet ist hier der Blick noch auf das Alte gerichtet, auf das Früher, dass in der Erinnerung immer schöner wird. 

Man nennt das kognitive Dissonanz. Wir blenden das Schlechte aus und verherrlichen das Gute. Doch wenn wir in der Retromanie stecken bleiben, gibt es keine Chance auf Veränderung. Diese Haltung gibt eine gewisse Sicherheit, um den Preis, dass die eigene Komfortzone schrumpft, da sich alles um einen herum verändert.

Für viele Führungskräfte wird z.B. ein Umlernen in ihrem Führungsstil nötig sein, um remote führen zu können, jetzt, wo man gemerkt hat, das Home office durchaus funktioniert. 

Willst du ein Geschenk?

Und gerade beobachte ich etwas Spannendes. Der Staat bietet genau diesen von Covid-19 betroffenen Selbständigen und Unternehmern über einen anderen Topf an, ein Coaching/eine Beratung zu buchen. Er übernimmt zu 100 % die Kosten dafür und stellt dir 4000 € zur Verfügung. Das muss man sich mal vorstellen. Wie krass ist das denn. 

Wenn du Solopreneur oder Unternehmer*in und von Covid-19 gebeutelt bist, hast du Anrecht auf diese Beratung. Ich arbeite mit einem Kollegen, der aus der IT kommt, zusammen und helfen dir z.B. deine Positionierung zu klären, damit du keine Konkurrenz mehr fürchten brauchst, und dein Unternehmen zukunftssicher zu machen.

Hol dir einfach einen Termin für ein kostenloses Informationsgespräch.

Jetzt sollte man denken, dass die Schlangen, die sich online vor der IBB eingereiht hatten, nun auch vor diesem Angebot stehen. 

Hast du Angst vor dem Sterben?

Aber weit gefehlt. Die Nachfrage ist eher mäßig. Vielleicht ist es einfacher, Geld einzufordern, ohne etwas darüber hinaus tun zu müssen, als sich einem Transformationsprozess und damit dem eigenen Sterben – und sei es, geliebter Ideen aus dem eigenen Business, zu stellen. 

Eine Kundin beschriebe es mit: „Ich fühle mich wie in Watte.“ Sie ist, bildlich gesprochen, noch im Kokon, der für die Transformation wichtig ist.

Wirst du zur Held*in deiner Geschichte?

Dennoch bin ich gespannt, wie vielen Selbständigen und Unternehmer*innen es gelingen wird, in Phase 5 zu kommen. Das würde auch bedeuten, die Chancen zu sehen und zu nutzen, die z.B. dieses Angebot bietet, um den eigenen Business krisenfest und zukunftssicher zu machen.

Wenn du schon in Phase 5 bist und dich traust, darüber nachzudenken, was das Gute an der Veränderung ist und wie du dich und dein Unternehmern sicher in die Zukunft bringen kannst, dann melde dich doch einfach bei mir. Ich kann dir gern mehr darüber erzählen, was du tun kannst, um dein Geschenk zu bekommen.

Das ist das, was übrigens immer auf einer Held*innenreise, die einen Transformationsprozess beschreibt, passiert. Am Ende bekommt der Held oder die Heldin ein Geschenk, mit dem er gestärkt in seinen Alltag zurückkehren kann. 

Bist du bereit für deine Transformation?

Aber Vorsicht: Dazu gehört überhaupt Mut. Und das Konzept über dich selbst, durch Lernen die eigene Situation. verbessern zu können. Manche denken, sie können nach C. wieder in den gleichen Fluss steigen. Dass das nicht geht, ist ja klar. Aber dennoch bleibt die Hoffnung, es könne klappen, denn das würde bedeuten, dass man nichts verändern muss.  Und damit sich der Furcht vor dem Tod nicht zu stellen braucht. 

Die Auferstehung nach dem Tod bedeutet, Altes und Neues (aus deinem Business) auf eine einzigartige Weise zu verbinden. Ich bin gespannt, ob du deine Chance nutzt und Held*in deiner Geschichte wirst.

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